Ausblick
Das Schulprogramm beschreibt den Massnahmenplan, der im Rahmen der Schulentwicklung und Qualitätssicherung von den Lehrpersonen und der Schulleitung in den nächsten zwei bis drei Jahren umgesetzt wird.
Das Schulprogramm beschreibt den Massnahmenplan, der im Rahmen der Schulentwicklung und Qualitätssicherung von den Lehrpersonen und der Schulleitung in den nächsten zwei bis drei Jahren umgesetzt wird.
Themen
Ziele, Massnahmen
Gewinn
Erarbeitung eines einheitlichen Beurteilungskonzepts
Das Kollegium besucht ausgewählte Fortbildungsmodule der PHBern, um die Beurteilungspraxis weiterzuentwickeln. Auf dieser Grundlage entsteht ein gemeinsam erarbeitetes Beurteilungskonzept.
Die neuen Richtlinien zur Beurteilung werden von allen Lehrpersonen einheitlich umgesetzt. Schüler:innen und Eltern sind darüber informiert und können sich auf eine konsistente und verlässliche Handhabung verlassen.
Selbst- und Sozialkompetenz fördern
Die Schule baut eine nachhaltige Präventionsarbeit auf, die jährlich wiederkehrt und alle Stufen einbezieht.
Das Sozialkompetenztraining beginnt bereits im Kindergarten und wird im Spiralprinzip auf jeder weiteren Stufe erneut aufgegriffen und vertieft.
Mit der Einführung von DENK-WEGE setzt die Schule auf ein Programm, das personale und soziale Kompetenzen systematisch fördert. Ziel ist es, die psychische Gesundheit und Resilienz der Kinder zu stärken, ihre Lernbereitschaft zu unterstützen und Problemverhalten, Mobbing und Gewalt langfristig zu reduzieren.
Lehrpersonen integrieren stufenspezifische DENK-WEGE-Lektionen in ihren Unterricht und nutzen die Konzepte für die Beziehungsgestaltung sowie das Classroom-Management.
Das Programm umfasst sieben Schwerpunktthemen:
Diese Themen werden altersgerecht vermittelt und tragen dazu bei, die überfachlichen Kompetenzen gemäss Lehrplan 21 systematisch aufzubauen.
Schulraumplanung
Eine nichtständige Kommission mit Vertretungen aus den Bereichen Bau, Schule und Tagesschule wird eingesetzt. In den Entwicklungsprozess werden das Kollegium, die Kinder und die Gemeinde aktiv einbezogen.
Der Schulraum wird zeitgemäss geplant und an die Bedürfnisse der Kinder der Zukunft angepasst.
Partizipation Schüler:innen stärken
Die Schüler:innern werden regelmässig in Entscheide einbezogen. Der demokratische Prozess wird angeregt.
Ein Schüler:innenrat wird initiiert.
Alle fühlen sich ernst genommen. Die Schulkultur wird gestärkt. Der gegenseitige Respekt wird
gefördert.
Das «Wir-Gefühl» wird gestärkt.
In Zusammenarbeit mit der Berner Gesundheit erstellten wir im interdisziplinären Team (Lehrpersonen aus allen Stufen, Tagesschule, Schulleitung, Schuladministration und Schulsozialarbeit) einen Handlungsleitfaden für die Früherkennung und -intervention.
Wir erkennen Gefährdungssignale und Verhaltensauffälligkeiten bei Schüler:innen frühzeitig, halten die Beobachtungen verbindlich fest und reagieren angemessen und einheitlich.
Die Schule ist ein sicherer Ort für alle. Konflikte werden ernst genommen und konstruktiv gelöst. Gewalt wird nicht toleriert. Alle schauen hin und handeln.
Die Zusammenarbeit im Zyklus 1 (Kindergarten bis 2. Klasse) wurde gestärkt. Im Atelierbetrieb spannen je eine Kindergartenklasse und eine 1./2. Klasse zusammen und verfolgen gemeinsame Projekte. Die Kindergartenkinder werden optimal auf die 1. Klasse vorbereitet. Sie kennen bereits einige Lehrpersonen und Räumlichkeiten der Primarstufe. Berührungsängste werden verkleinert. Der Übergang wird sanft gestaltet.